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Kennzeichen-Ratgeber

Aufbau des deutschen Nummernschilds

Vom EU-Band über das Ortskürzel bis zur Erkennungsnummer — so ist ein deutsches Kfz-Kennzeichen aufgebaut und das bedeuten die einzelnen Bestandteile.

5 Elemente erklärtFE-Schrift seit 1994Stadtkennung-ÜbersichtAktuell 2026

In Deutschland spielt das Nummernschild eine wichtige Rolle — nicht nur zur Identifikation von Fahrzeugen, sondern auch zur Angabe bestimmter rechtlicher und geographischer Informationen. Seit 1994 ist das Euro-Kennzeichen mit der sogenannten FE-Schrift (fälschungserschwerende Schrift) Pflicht, die die Lesbarkeit für Mautkameras und Polizeiscanner verbessert.

Ein deutsches Nummernschild besteht aus mehreren klar strukturierten Elementen, die von links nach rechts angeordnet sind. Jedes Element hat eine bestimmte Funktion — von der EU-Zugehörigkeit über den Zulassungsbezirk bis zur eindeutigen Fahrzeugidentifikation.

Aufbau eines deutschen Nummernschilds
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Die 5 Elemente des deutschen Nummernschilds

Jedes Element hat eine bestimmte Funktion — von der EU-Zugehörigkeit bis zur eindeutigen Fahrzeugidentifikation.

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🇪🇺

Blaues Band mit EU-Zeichen

Ganz links befindet sich ein blaues Band mit dem EU-Emblem (Sternenkranz) und dem Länderkürzel „D“ für Deutschland. Dieses Element weist auf die Zugehörigkeit zur Europäischen Union hin und erleichtert die Identifikation im Ausland.

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📍

Unterscheidungszeichen (Ortskürzel)

Direkt rechts vom blauen Band folgen ein bis drei Buchstaben — das sogenannte Unterscheidungszeichen. Es gibt Auskunft über die Zulassungsbehörde bzw. den Verwaltungsbezirk, in dem das Fahrzeug registriert ist. Beispiele: „B“ für Berlin, „M“ für München, „K“ für Köln.

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🔍

TÜV-Plakette (HU-Plakette)

Eine runde Plakette in der Mitte zeigt den nächsten fälligen Termin für die Hauptuntersuchung (HU/TÜV). Die Farbe wechselt jährlich und die Zahl in der Mitte gibt das Jahr der nächsten HU an. Sie ist ein wichtiger Indikator für die Verkehrssicherheit.

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🏛️

Stempelplakette der Zulassungsbehörde

Neben der TÜV-Plakette befindet sich die Stempelplakette der zuständigen Zulassungsbehörde. Sie bestätigt, dass das Fahrzeug ordnungsgemäß registriert ist, und zeigt das Wappen des jeweiligen Bundeslandes sowie den Namen der Zulassungsbehörde.

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Erkennungsnummer

Der letzte Teil besteht aus ein bis zwei Buchstaben und einer Ziffernfolge von bis zu vier Zahlen. Diese Kombination wird von der Zulassungsstelle vergeben oder kann als Wunschkennzeichen individuell gewählt werden. Die Erkennungsnummer identifiziert das Fahrzeug eindeutig.

Besondere Kennzeichen in Deutschland

0 – 1
Bundespräsident

Das Kennzeichen des Bundespräsidenten ist einzigartig und ausschließlich für dieses Staatsamt reserviert.

0 – 2
Bundeskanzler

Der Bundeskanzler führt das Kennzeichen 0–2 — eines der bekanntesten Sonderkennzeichen Deutschlands.

Gut zu wissen: Neben diesen Sonderkennzeichen gibt es weitere besondere Nummernschild-Typen wie Kurzzeitkennzeichen, Saisonkennzeichen, Diplomatenkennzeichen und H-Kennzeichen für Oldtimer.

Die Stadtkennung auf dem Nummernschild

Die ein bis drei Buchstaben direkt hinter dem EU-Band verraten, in welchem Zulassungsbezirk das Fahrzeug registriert ist.

Großstädte haben in der Regel ein Kürzel mit nur einem Buchstaben, während kleinere Städte und Landkreise zwei oder drei Buchstaben verwenden. Beispiele: \u201EBOG\u201C für den Landkreis Straubing-Bogen oder \u201EERH\u201C für Erlangen-Höchstadt.

B
Berlin
M
München
HH
Hamburg
K
Köln
F
Frankfurt am Main
S
Stuttgart
D
Düsseldorf
H
Hannover

Die FE-Schrift auf deutschen Kennzeichen

Was ist die FE-Schrift?

Die fälschungserschwerende Schrift (FE-Schrift) ist seit November 2000 für alle neu zugelassenen Fahrzeuge Pflicht (eingeführt 1994). Sie unterscheidet sich von der früheren DIN-Schrift durch ihre einzigartigen Buchstabenformen.

Warum wurde sie eingeführt?

Bessere maschinelle Lesbarkeit (Mautkameras, Blitzer)
Erschwerung von Fälschungen (z. B. „3“ zu „8“)
Eindeutige Unterscheidung ähnlicher Zeichen

FAQ — Deutsches Nummernschild

Wie ist ein deutsches Nummernschild aufgebaut?
Ein deutsches Nummernschild besteht von links nach rechts aus: dem blauen EU-Band mit Länderkürzel „D“, dem Unterscheidungszeichen (1–3 Buchstaben für den Zulassungsbezirk), der TÜV-Plakette, der Stempelplakette und der Erkennungsnummer (Buchstaben + Ziffern).
Was bedeuten die Buchstaben auf dem Nummernschild?
Die ersten 1–3 Buchstaben (Unterscheidungszeichen) stehen für den Zulassungsbezirk — z. B. „B“ für Berlin oder „M“ für München. Die Buchstaben in der Erkennungsnummer werden von der Zulassungsstelle vergeben oder als Wunschkennzeichen gewählt.
Was ist die FE-Schrift auf Kennzeichen?
Die FE-Schrift (fälschungserschwerende Schrift) ist seit 1994 Pflicht auf deutschen Kennzeichen. Sie wurde entwickelt, um die maschinelle Lesbarkeit durch Mautkameras und Polizeiscanner zu verbessern und Fälschungen zu erschweren.
Was bedeuten die Farben der TÜV-Plakette?
Die Farbe der TÜV-Plakette wechselt jährlich in einem 6-Jahres-Zyklus: Orange, Blau, Gelb, Braun, Rosa, Grün. Die Zahl in der Mitte zeigt das Jahr der nächsten Hauptuntersuchung, die äußeren Zahlen den Monat.
Wer hat das Kennzeichen 0–1 in Deutschland?
Das Kennzeichen „0– 1“ gehört dem Bundespräsidenten. Das Kennzeichen „0– 2“ ist dem Bundeskanzler zugeordnet. Diese Nummern sind einzigartig und für die höchsten Staatsämter reserviert.
Kann ich mein Kennzeichen bei Umzug behalten?
Ja, seit 2015 können Sie Ihr Kennzeichen bei einem Umzug in einen anderen Zulassungsbezirk behalten. Sie müssen das Fahrzeug lediglich bei der neuen Zulassungsstelle ummelden.
Was ist ein Wunschkennzeichen?
Ein Wunschkennzeichen ermöglicht die individuelle Wahl der Buchstaben-Zahlen-Kombination in der Erkennungsnummer. Die Gebühr beträgt in der Regel 10–30 €. Die Verfügbarkeit kann online bei der jeweiligen Zulassungsstelle geprüft werden.
Brauche ich eine eVB-Nummer für ein neues Kennzeichen?
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