Was kostet ein Kurzzeitkennzeichen?

Nicht jedes KFZ soll dauerhaft zur Nutzung im Straßenverkehr angemeldet werden. Für Probe- oder Überführungsfahrten ist eine kurzfristige Anmeldung über mehrere Tage hinweg gewünscht, was sich am einfachsten über das Kurzzeitkennzeichen realisieren lässt.

Dieses ist auch als 5-Tages-Kennzeichen bekannt und wird in der Versicherung anders abgerechnet als ein reguläres Dauerkennzeichen. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen und was Sie sonst noch beachten müssen.

Auch für Kurzzeitkennzeichen benötigen Sie eine evB-Nummer die Sie hier bekommen können.

Welche Kosten fallen rund um das Kurzzeitkennzeichen an?

Grob ist zwischen drei Kostenarten zu unterscheiden, die sich bei der Anmeldung eines Fahrzeugs für maximal fünf Tage ergeben. Die einzelnen Kosten sind:

  • Beiträge für den zeitlich befristeten Versicherungsschutz
  • Anmeldegebühren bei der Zulassungsstelle
  • Kosten für die Herstellung der KFZ-Schilder

Lediglich bei den Anmeldegebühren sind Sie an die Vorgaben gebunden, die Ihnen Ihre Stadt oder Gemeinde vorschreibt. Die Kosten fallen im Regelfall geringer als bei einem Dauerkennzeichen aus, zwischen den einzelnen Zulassungsbezirken gibt es jedoch erkennbare Unterschiede. Ein Standardsatz für Kurzzeitkennzeichen liegt zwischen zehn und 15 Euro. (Stand:2017)

In den anderen beiden Kostenfeldern lohnt sich ein Vergleich, wobei für die Kennzeichen auch der Komfort entscheidet. Viele Schildermacher befinden sich in direkter Umgebung zu Ihrer Zulassungsstelle, so dass Sie keine Umwege hinnehmen müssen. Die Schilder sind hier meist einige Euro teurer, wägen Sie also Kosten und Mühen in Ruhe ab. Gängige Preise für die Kurzzeit-Schilder liegen zwischen 15 und 25 Euro, in Großstädten sind sie meist teurer als in ländlichen Regionen.

Lohnt ein Kostenvergleich für Kurzzeitkennzeichen?

Für die Absicherung Ihres Fahrzeugs über maximal fünf Tage fallen Versicherungskosten an. Wie bei einem regulären Kennzeichen muss schließlich ein Versicherungsschutz bestehen, wenn Sie ein KFZ im öffentlichen Raum bewegen. Da die Dauer der Absicherung klar vorgegeben ist, werden die Kosten für den Versicherungsschutz pauschal abgerechnet. Hier lohnt ein Vergleich zwischen den Versicherern, den Sie beispielsweise über unsere Webseite durchführen können. Zwar sind die Abweichungen in einem Bereich zwischen 30 und 40 Euro marginal, Geld werden Sie trotzdem bei der Absicherung Ihres Automobils nicht verschenken wollen.

Welcher Versicherungsschutz wird geboten?

Bei einem Kurzzeitkennzeichen wird Ihnen lediglich eine KFZ-Haftpflichtversicherung geboten, die Leistungen bewegen sich auf dem gesetzlich vorgeschriebenen Niveau oder minimal hierüber. Wenn Sie einen stärkeren Haftpflichtschutz oder Leistungen der Teil- oder Vollkasko wünschen, sprechen Sie Ihren Versicherer aktiv hierauf an. Grundsätzlich wird Ihnen ein solch starker Leistungsumfang auch für ein Kurzzeitkennzeichen geboten, natürlich gegen einen Aufpreis. Hier lohnt der Vergleich der Versicherer umso mehr, da jeder Ihr Fahrzeug und den Versicherungsumfang etwas anders einschätzen wird.

Gibt es auch kostenlose Kurzzeitkennzeichen?

Die Kosten für Schilder und Gebühren werden Sie nicht vermeiden können, beim Versicherungsschutz können Sie je nach Versicherer Glück haben. Nicht alle Versicherungen werden von Ihnen den oben genannten Beitrag einfordern, wenn direkt nach der Nutzung des Kurzzeitkennzeichens eine dauerhafte Anmeldung bei der gleichen Versicherung geplant ist. Wichtig ist, dass Sie im Vorfeld wissen, bei welchem Versicherer Sie bleiben, schließlich können Sie nur hierdurch diesen eventuellen Kostenvorteil ausnutzen. Nutzen Sie deshalb in Ruhe einen Versicherungsvergleich für die Autoversicherung, um sich frühzeitig für den besten Anbieter zu entscheiden und hier das Kurzzeitkennzeichen zu beantragen.

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